GroßMaster

wer studiert, studiert fundiert

Aktuelles von der HU

Verfasst von bigmaster am Juli 6, 2008

Arbeitsgruppe Bachelor – Master

Seit 2002 kann man an der HU-Berlin den Bachelor für Geschichte studieren, seit dem SoSe 2005 nun auch den Master. Beides mit oder ohne Lehramt und in verschiedenen Kombinationen.

Wie in allen Reformstudiengängen, gibt es hier Dinge die sehr gut laufen, Dinge die verbesserungswürdig sind und solche, die gar nicht funktionieren.


Wie steht es zum Beispiel mit der Vergleichbarkeit: berlinweit – bundesweit – international. Entspricht der Arbeitsaufwand den erhaltenen Studienpunkten?

Kann ich anders erbrachte Leistungen mit ins Studium einbringen?

In welchem Verhältnis stehen sich Haupt- und Zweitfach gegenüber?

Kann man den Zeit- und Leistungsdruck entschärfen?


Darüber hinaus gibt es bestimmt noch mehr Dinge, die besprochen werden sollten. Wir möchte mit Euch darüber diskutieren, was speziell im Geschichts-BA und -MA verbessert, verändert werden muss und kann. Damit wir Eure Meinung an die entsprechenden Stellen weiterleiten können.

Wenn ihr Interesse habt meldet Euch bei der FSI-Geschichte

Raum 2040 (Etage der Geschichtsbibliothek)


eMail: fsgeschichte@geschichte.hu-berlin.de

http://fsi.geschichte.hu-berlin.de/site/lang__de/4079/default.aspx

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Zum Stand der Dinge

Verfasst von bigmaster am Mai 11, 2008

Es gab Nachfragen, woher denn die Informationen stammen, dass es den großen Master für den Studiengang Arbeitslehre nicht geben wird. Die Informationen habe ich von Michael Martin, dem Vertreter der GEW in der TU erhalten, darüber hinaus gab es Hinweise von Seminarleitern usf. Und natürlich wird ein derartiger Entschluss nicht gleich an die Domglocken gehängt.

Hier der Link zu den Informationen: Lehrerbildung

Link zu den REHA-Wissenschaftlern: REHA

Fakt ist, dass es eine behördliche Diskussion gab, die mit der positiven Empfehlung für den großen Master für alle Lehramtstudenten der KMK; überhaupt mit sonnigen Aussichten für ein bildungsgerechtes Studium aller Lehramt-Studenten geführt wurde. Das Ergebnis stellt sich jedoch wie folgt dar:

Aufgrund der Intervention des Berliner Staatssekretärs Husung wurde die Diskussion vom Tisch gefegt. Seine Begründung war, dass das Modell erst am Beispiel Nordrhein-Westfalen praktisch geprüft werden müsste. Natürlich ist diese Begründung fadenscheinig und birgt vielmehr finanzielle Hintergründe. Lehrer werden nämlich in folgende Finanzrubriken eingeteilt:

1. Lehrer für SekII – Studienräte, mit der höchsten Einkommenseinstufung und höchstmöglicher Flexibilität durch den großen Master, was etwa die Arbeitsmöglichkeiten in anderen Bundes- bzw. EU-Ländern angeht.

2. Lehrer für SekI  – Zweite Einkommensgruppe, eingeschränkte Mobilität durch den kleinen Master. Tätigkeit ist etwa – wie bei den REHA-Wissenschaftlern – nur in Berlin möglich.

3. Hilfslehrer mit Bachelorabschluss – Lehr-Hivis mit dem niedrigsten Einkommen.

Durch den kleinen Master sollen offensichtlich auch Lehrer in Berlin gehalten werden, was wiederum kurzsichtig in Hinblick auf die demografische Entwicklung beispielsweise etwa in Brandenburg ist. Dort noch Lehrer auszubilden ist im Grunde ein schlechter Scherz, die Klassen schrumpfen, in Zukunft ist keine Steigerung der Schülerzahlen zu erwarten, im Gegenteil. Trotzdem bildet das Land Lehrer aus wie am fordschen Fließband, die über kurz oder lang natürlich in Konkurrenz zu den Berliner-Lehrern treten werden.

Die soziale Ungerechtigkeit durch die Einteilung der Lehrer in die verschiedenen Einkommensgruppen je nach Ausbildung ist offensichtlich. Dabei bleibt unter vielen anderen die Frage, warum Lehrer in der SekII mehr Geld bekommen sollen, als Grundschullehrer. Wenn überhaupt: Wo ist es wichtiger bestens ausgebildete Lehrer einzusetzen als im Erziehungs- und Sonderschul- oder Grundschulbereich?

Bäume sollen wohl vom Himmel wachsen?

Es geht jetzt jedenfalls darum, so schnell als möglich in Form einer Initivative die Diskussion, die sich bereits abkühlt, wieder auf den Tisch zu bringen. Macht mit!

Zuschriften: bigunimaster@yahoo.de

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Meister ade!

Verfasst von bigmaster am Mai 2, 2008

Diese Seite dient zur Information betreffend den Großen Master für Lehramtstudenten, Kernfach Arbeitslehre an der TU-Berlin.

Zum Einstieg: Aus bürokratischen Gründen, aus Gründen der Sparsamkeit und anderen unsinnigen Hirngespinsten heraus hat sich der Senat für Bildung und Wissenschaft in Berlin gegen den großen Master für Lehramtstudenten im Kernfach Arbeitslehre ausgesprochen. Es ist bislang nur der kleine Master (1Jahr) in Berlin möglich bzw. ermöglicht; es sei denn, die Studierenden ziehen alle an die Universität nach Potsdam. Damit werden in Berlin Bildungschancen, Bildungsgerechtigkeit und vernünftige, grundlagenorientierte Studiengänge zu Grunde gerichtet – zugunsten einer Hopp-La-Hopp-Sparpolitik wie wir sie zeitgleich in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen erfahren müssen.

Was durch diese “Art” von Bildungspolitik wegbricht:

1. Ein fundierter, grundlagenorientierter Studienabschluss im Fach Arbeitslehre

2. Qualitativ hochwertige Lehrerausbildung

3. Gut ausgebildete Lehrer

4. Arbeitsmöglichkeiten infolge des Studiums (Nur ein grosser Master gewährleistet die Zugangsberechtigung zum Referendariat in allen Bundesländern)

5. Die Kompatibilität der fachlichen Anfoderungen im Prozess der Globalisierung länderübergreifend (Stichwort: Bologna-Prozess – http://www.bmbf.de/de/3336.php)

6. In Zukunft gut unterrichtete Kinder

7. Soziale Gerechtigkeit

8. Demokratie

und…und…und

Wir wollen aber nicht nur informieren, sondern uns in Zukunft organisieren und protestieren; die Diskussion um den großen Master wieder in Gang setzen, ohne den uns die Chance einer umfassenden und anerkannten Ausbildung nicht nur kurzsichtig genommen wurde, sonder wir uns diese Chance ebenso selbst nehmen – uns die Zukunft verbauen lassen und selbst verbauen.

Daher sind wir für Mitarbeit, für alle nützlichen, alle konstruktiven und sinnvollen Anregungen und Informationen diesbezüglich dankbar und freuen uns, wenn ihr diesen Blog und seinen Inhalt weiterreicht – macht mit, denkt mit! Demokratie erledigt sich nicht von allein.

Für Zusendungen: bigunimaster@yahoo.de

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